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Nachzucht
Als Nistkasten
sollte den Tieren ausgehöhlter Baumstamm von 30cm Durchmesser und einer Höhe von 60 bis 100 cm angeboten werden.
Rosakakadus tragen gerne Blätter und Zweigstücke als Nistmaterial für das aus 3 bis 5 Eiern bestehende Gelege ein,
dass 23 Tage von beiden Elterntiere abwechselnd bebrühtet wird. Die Vögel reagieren in der Brutzeit recht
aggressiv auf jede Art der Störung.
Nach 7 bis 8 Wochen sind die Jungen flügge und verlassen die Nisthöhle, werden
aber noch einen Monat lang von den Altvögeln gefüttert bis sie selbstständig sind. Weil die Eltern manchmal nicht
in der Lage sind 5 Junge groß zuziehen, neuer Nachwuchs unterwegs ist oder manchmal aus Geldgier der Züchter werden
Jungtiere von Hand groß gezogen. Diese sehr umstrittenen Handaufzuchten sind äußerst zahm und im Gegensatz zu den
Elterntieren zu keinem Zeitpunkt aggressiv, gelten aber in ihrem Sozialverhalten als nicht ausgereift weil ihnen
die Lernphase bei den Eltern fehlt.
Ein anderer Grund für Handaufzuchen ist die Tatsache, das die Elterntiere ein 5-eiriges Geläge nicht durchfüttern
können. In diesem Fall werden nach ein paar Tagen die beiden schwächsten und inzwischen vernachlässigten Tiere vom
Züchter aus dem Nest genommen und von Hand aufgezogen. Sobald diese aber futterfest sind und sich selbst versorgen
können, gehören sie wieder zu den anderen Tieren, um das Sozialverhalten zu erlernen.
Alle Texte und Fotografien unterliegen dem Copyright von rosakakadu.com © 2005-2010 Letzte Aktualisierung dieser Seite vom 18.01.2009
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